22 ehemalige KZ-Häftlinge aus Polen besuchen
vom 6. bis 20. September Hessen. Auf Einladung des evangelischen
Versöhnungswerks «Zeichen der Hoffnung - Znaki Nadziei» erholen sich
die Frauen und Männer im Alter zwischen 65 und 85 Jahren in Bad
Schwalbach, teilte der Verein mit. Außerdem führten sie Zeitzeugengespräche mit Schülern in Wiesbaden,
Mainz und Bad Schwalbach. Finanziert wird der Aufenthalt von der Bad
Nauheimer Willy-Robert-Pitzer-Stiftung.
Auf dem Programm stehen Empfänge im Frankfurter und Wiesbadener Rathaus sowie in der Verwaltung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Darmstadt, wo Kirchenpräsident Volker Jung die Gäste begrüßen wird. Die jüngste Teilnehmerin wurde am 13. Januar 1945 im KZ Auschwitz geboren. Der Verein «Zeichen der Hoffnung - Znaki Nadziei» wurde 1977 mit Sitz in Frankfurt gegründet und hat seitdem nach eigenen Angaben einigen Tausend ehemaligen KZ-Häftlingen und anderen durch die NS-Besatzung besonders geschädigten Personen durch Geldzuwendungen, Medikamente und Hilfstransporte geholfen.
Außerdem vermittelt der Verein soziale Einsätze in Krakau und Breslau für Freiwillige. Das Versöhnungswerk wird von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und anderen Kirchen sowie vom Evangelischen Regionalverband Frankfurt, der Stadt Frankfurt und der Pitzer-Stiftung unterstützt. epd
Internet: www.zeichen-der-hoffnung.org